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Rainer Isbert

Beruf:    Lehrer der Sekundarstufe II
Schule:    Freie Waldorfschule Engelberg (Winterbach bei Schorndorf, Ba-Wue)
Unterrichtsfächer:    Physik, Mathematik, Astronomie, Informatik
Alter:    49 Jahre


Ich unterrichte an der FWS Engelberg seit nunmehr 18 Jahren hauptsächlich die Fächer Mathematik und Physik.

 

Dabei war es mir immer ein Anliegen, das Bewusstsein meiner Schüler darauf zu lenken, dass die Welt ein globales und komplexes Gebilde ist, in dem ein kompliziertes und schwer zu durchschauendes Beziehungsgeflecht mehr oder weniger Einfluss auf das eigene unmittelbare Leben hat. Da ich in meiner Freizeit auch gerne segle, und auch schon ausgedehntere Törns in Nord-, Ostsee und Mittelmeer unternommen habe, kommen immer wieder praktische Ansätze z.B. aus der Navigation, oder auch aus den Wetterverhältnissen an unterschiedlichen Orten der Erde im Unterricht zur Anwendung. Auch klimatische Besonderheiten wie der Golfstrom oder andere Meeres- und Luftströmungen werden berücksichtigt.

 

Der Unterricht in der Astronomie ist für mich dabei immer ein besonderes Zusatzfach, in dem ganz unmittelbar Erkenntnisse über den eigenen Standpunkt auf der Erde gewonnen werden können. Beispielsweise die Bewegung der Gestirne an den Polen oder die Schönheit und die physikalischen Hintergründe des Polarlichtes finden Eingang in den Unterricht.

 

Schon von klein auf waren die Seefahrt und die Polargebiete im Besonderen für mich Interessengebiete, die mich faszinierten und die daher, wie schon dargestellt, immer auch im Unterricht Berücksichtigung fanden.

 

Ich erhoffe mir von meiner Teilnahme an dieser Expedition neben vielen neuen Eindrücken, insbesondere Einblicke in aktuellen Forschungsmethoden in extremen Gegenden unserer Erde. Außerdem möchte ich gerne Erkenntnisse gewinnen, wie sich der Mensch mit seinem technischen Gerät und seinem Schiff in dieser Weltgegend behauptet und orientiert.

 

Es ist sowohl  für meine Schüler, als auch für das Umfeld der Schule eine große Chance durch mich direkten Einblick in diese Weltgegend, die doch mehr und mehr ins Blickfeld rückt, zu bekommen.