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Henning Pulz

Henning Pulz

•    Beruf: Lehrer für Physik, Chemie und NwT (Naturwissenschaft und Technik)
•    Schule: Evangelisches Heidehofgymnasium, Stuttgart

In Heidelberg studierte ich Physik und Chemie auf Lehramt. Das Studium war für mich eine sehr wertvolle und prägende Zeit. Ein Auslandssemester in Toulouse war darüber hinaus eine sehr schöne und bereichernde Erfahrung.

 

Meine Abschlussarbeit an der Universität schrieb ich am Institut für Umweltphysik in Heidelberg im Arbeitskreis der Glaziologie („Gletscherphysik“). Ich untersuchte einen antarktischen Eisbohrkern von Berkner Island, einer Eiskappe im Filchner-Ronne-Schelfeis, mithilfe von Ionenchromatographie auf Spurenstoffe. Nach Abgabe der Examensarbeit arbeitete ich dort noch einige Zeit als wissenschaftliche Hilfskraft weiter.

Ich freue mich sehr auf den Kontakt mit den Wissenschaftlern auf der Polarstern. Gespannt bin ich auf das Leben an Bord und die Einblicke, die ich in die momentanen Forschungsvorhaben bekommen werde. Mein Ziel ist es, wissenschaftliche Forschungsarbeit für Schüler verständlich und greifbar zu machen. Die Polarforschung ist dafür in meinen Augen ein geeignetes und faszinierendes Thema. Die Erfahrungen, die ich auf dieser Expedition sammle, möchte ich im nächsten Schuljahr im NwT-Unterricht in einem „Klima-Modul“ einbringen. Unter anderem werden wir dort Meerwasserproben aus der Tiefe der Grönlandsee untersuchen.

Ein wesentliches Anliegen ist es mir, Schülerinnen und Schüler für „Klima“-Themen zu sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten - entsprechend dem Grundsatz „global denken, lokal handeln“ - aufzuzeigen. Die Klimaerwärmung ist momentan eines der Top-Themen in den Medien. Ich denke, dass der naturwissenschaftliche Unterricht in der Verantwortung steht, die fachlichen Hintergründe für diese gesellschaftsrelevanten Fragen zu liefern.

 

Zu den Expeditionsberichten der Polarsternexpedition ARK-XXIII/1...

Erfahrungsbericht von Henning Pulz ...